Christian-Mayer Sternwarte Schriesheim

Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V.

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Vorträge 2011

Kosmische Gas- und Staubnebel

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AdlernebelÖffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 25. November 2011 um 19:30 Uhr

Nur wenige Prozent der Masse einer Galaxie bestehen aus Gas- und Staubteilchen. Diese interstellare Materie macht sich üblicherweise in Form einzelner leuchtender Gasnebel und lichtverschluckender Dunkelwolken bemerkbar. Doch was passiert, wenn man den Nachthimmel nicht mit optischen Teleskopen, sondern mit Infrarotteleskopen beobachtet, wenn man anstelle des sichtbaren Lichts die Wärmeestrahlung von Himmelskörpern betrachtet? Im Optischen eher langweilige Gebiete erscheinen plötzlich farbig und spektakulär. Der Vortrag gibt einen Einblick in die bunte Welt der Gas- und Staubwolken und veranschaulicht, dass Vakuum nicht gleich Vakuum ist.
Monika Maintz ist Astronomin und seit 2010 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V. Sie arbeitet am Planetarium Mannheim und macht seit über zehn Jahren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Bildungseinrichtungen in der Region und deutschlandweit.


 

Die Erde als Planet

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ErdeÖffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 11. November 2011 um 19:30 Uhr

Wir wissen einen Menge über die Objekte des Sonnensystems. Aber wie sieht es mit unserem eigenen Planeten, der Erde, aus, wenn man ihn mit den anderen Welten vergleicht? Dabei stellt man fest, dass Astronomen und Planetenforscher den Blauen Planeten stets als Referenz betrachten. Wir wollen uns nun mit dieser näher beschäftigen und zwar von der Oberfläche bis hinab zum innersten Kern.
Der Referent
Dr. Tilmann Althaus ist Redakteur der Astronomiezeitschrift Sterne und Weltraum.


 

Gammaastronomie

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H.E.S.S. TelskopeÖffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 28. Oktober 2011 um 19:30 Uhr

Die Gammaastronomie ist ein recht junges Forschungsgebiet der Astronomie, den für hochenergetische Strahlung sind wir auf der Erde blind, da sie von der Erdatmosphäre geschluckt wird. Erst mit Hilfe von Satelliten können Objekte im Gammalicht beobachtet werden. So sieht die Sonne im Gammalicht ganz anders aus als wir sie auf der Erde beobachten, riesige Materieauswürfe können beobachtet werden. Hochenergetische Strahlung wird durch andere Mechanismen erzeugt als sichtbares Licht und zeugt von Prozessen bei denen ungeheure Mengen an Energie freigesetzt werden, wie Beispielsweise in Aktiven Galaxien, in deren Zentrum ein Supermassives-Schwarzes-Loch sitzt. Aber auch heißes intergalatisches Gas sende Gammastrahlen aus, dahinter verbergen sich oft dramatische Ereignisse wie die Kollision von Galaxien. Schließlich gibt es noch die geheimnisvollen Gammablitze, die in den wenigen Sekunden, die sie leuchten alle anderen Gammaquellen am Himmel überstrahlen.
Seit wenigen Jahren gelingt es Wissenschaftlern auch auf der Erdoberfläche Gammaastronomie zu betreiben. Dabei beobachten sie die Wechselwirkung der hochenergetischen kosmischen Gammastrahlung mit der Erdatmosphäre, bei der sogenanntes Tscherenkow-Licht freigesetzt wird. Hierzu werden die Teleskope des H.E.S.S.-Projekts in Namibia benutzt. 
Die Referentin, Stephanie Schwemmer promoviert an der Landessternwarte Heidelberg im Rahmen des H.E.S.S.-Projekts.

 


 

Der Sternhimmel im Herbst

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Sternbild KassiopeiaÖffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 19:30 Uhr

Die Nächte werden länger, die Abende kühler und der Sternhimmel zeigt wieder sein herbstliches Aussehen. Das Sommerdreieck mit den Sternen Wega, Deneb und Atair ist tief in den Westen gerückt. Dafür steht nun das Herbstviereck oder Pegasus-Quadrat hoch im Süden. Kommen Sie mit auf einen Streifzug über den nächtlichen Herbsthimmel und entdecken Sie Sternbilder wie Kassiopeia, Perseus oder Andromeda, die mit Sternhaufen und Galaxien allerhand spannende Objekte aufweisen.
Monika Maintz ist Astronomin und seit 2010 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V. Sie arbeitet am Planetarium Mannheim und macht seit über zehn Jahren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Bildungseinrichtungen in der Region und deutschlandweit.
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Dawn trifft Vesta

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Raumsonde DawnÖffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 30. September 2011 um 19:30 Uhr

Die NASA-Sonde „Dawn“ ist Mitte Juli 2011 in den Orbit des Asteroiden Vesta eingeschwenkt und untersucht diesen drittgrößten Körper im Asteroidengürtel. Vesta zeichnet sich dadurch aus, dass er eine ungewöhnlich hohe Dichte besitzt und eine sehr alte Gesteinskruste aufweist (rund 4,5 Milliarden Jahre). Er steht für eine besondere Asteroidenklasse, der Vestoiden, die vermutlich Fragmente eines Einschlags sind.
Über das Thema Kleinplaneten referiert Dr. Emil Khalisi vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg. In seinem Vortrag „Dawn trifft Vesta“ faßt er den Kenntnisstand über die Asteroiden zusammen und stellt die aktuelle Raumfahrtmission „Dawn“ vor.


 


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