Christian-Mayer Sternwarte Schriesheim

Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V.

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Start Berichte Astronomietage 7. Astronomietag 04.04.2009

7. Astronomietag 04.04.2009

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Jährlich veranstaltet die Vereinigung der Sternfreunde einen Astronomietag, hierzu werden alle Astronomischen Vereine, Volkssternwarten und Planetarien, sowie auch zahlreiche Amateurastronomen die über entsprechende Einrichtungen verfügen, zur Mitwirkung aufgerufen. Ziel ist hierbei der Bevölkerung die Astronomie näher zu bringen und dem interessierten Personenkreis auch einmal den Blick durchs Teleskop auf interessante Himmelsobjekte zu ermöglichen. Fand der Astronomietag in den vergangenen Jahren meist in der zweiten Jahreshälfte statt (im letzten Jahr viel der Termin mit dem Schriesheimer Straßenenfest zusammen), so nahm man diesmal das Internationale AstronomieJahr und hier insbesondere die damit verbundene Aktion 100 Stunden Astronomie zum Anlaß um den Astronomietag auf den 4. April des laufenden Jahres zu verlegen.

Die beobachtende Astronomie ist Wetterabhänig, daher kann man erst am laufenden Tage erkennen, was man den Besuchern anbieten kann. Die Sonne befindet sich derzeit in ihrem Minimum (daher sind auch kaum Sonnenflecken zu sehen, ähnlich verhält es sich auch im Bezug zu den Protuberanzen.

Der Mond befand sich am Veranstaltungstage schon jenseits des ersten Viertels, so dass Deep-Sky-Beobachtungen durch das helle Mondlicht ebenfalls beeinträchtigt sind. Als Superobjekt bot sich hier neben dem Mond lediglich der Planet Saturn an. Tagsüber war im Grunde schönes Wetter nur einige kleinere Wolken zogen vorüber. Als aber die Sternwarte öffnete und es ausreichend dunkel wurde, da zogen dichtere Wolken auf und die ausharrenden Besucher wünschten sich eifrig entsprechende Wolkenlücken herbei um wenigstens einen Blick auf den Mond zu erhaschen oder den Saturn sehen zu können. Erst nach 22 Uhr nahmen die Wolkenlücken zu. Als Highlight haben wir uns vorgenommen diesmal das Schmidt-Cassegrain-Teleskop im Schutzbau 6 für die Besucher zugänglich zu machen. Es ergaben sich prachtvolle Mondansichten (insbesondere der Krater Kopernikus zeigte viel Detail). Daneben war natürlich der Ringplanet Saturn das Objekt des Abends, obwohl der Ring sich in Kantenstellung befand waren Dank der 355 mm Teleskopöffnung auch für den ungeübten Beobachter Wolkenbänder auszumachen. Saturn mit seinen Monden bot einen prachtvollen Anblick. Als weiteres Gerät war der 150/1200 mm Refraktor im Bau 5 in Betrieb.

Damit war es dann auch dem Besucher möglich selbst den Anblick der Objekte in den unterschiedlichen Teleskopen zu vergleichen. Darüberhinaus waren die anderen Schutzbauten und Einrichtungen der Sternwarte für die Besucher ebenfalls geöffnet und es fanden Kurzvorträge und vielfälltige Gespräche statt. Der weiteste Besucher kaum aus Lörrach um unsrerer Einrichtung einen Besuch abzustatten- und er hatte einige sehr gute Astro-Aufnahmen auf seinem Laptop dabei. Als die Sternwarte kurz nach Mitternacht schloss konnte man in Anbetracht der Witterung mit der Veranstaltung und auch dem Besucherzulauf zu frieden sein, waren es doch erheblich mehr als im vergangenen Jahr.


Derzeitiger Anblick des
Ringplaneten Saturn


 

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